Bücher

… über Basel und seine Geschichten.
Ein Porträt meiner vielseitigen Wahlheimat

Basel ist mehr als eine Stadt am Rhein – eine Stadt voller Gegensätze: weltoffen und doch bodenständig, historisch geprägt und gleichzeitig modern. Rudi Unrau lädt ein, Basel aus der Perspektive eines Zugezogenen zu entdecken, der hier heimisch geworden ist. Er erzählt von der bewegten Geschichte, dem religiösen und humanistischen Erbe und den Orten, an denen Forschung, Arbeit, Sport und Kultur aufeinandertreffen. Immer wieder setzt er die Stadt in Relation zu anderen Orten, um das Besondere, Außergewöhnliche und Einzigartige sichtbar zu machen. Wir begegnen Menschen und Institutionen, die Basel prägen – von Roger Federer über den FC Basel bis zu Museen, Orchestern, Chören und bedeutenden Plätzen und Gebäuden, die Geschichte geschrieben haben. Persönliche Beobachtungen, kleine Geschichten und Anekdoten vermitteln ein authentisches Bild dieser vielseitigen Stadt. Ein ein-fühlsamer Blick auf Basel – eine Wahlheimat, die der Auto wertschätzt, bewundert und mit Freude erlebt.

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

  • Über die Geschichte Basels
  • Gelebte Religiosität und bedeutende Kirchbauten
  • Traditionen, Kunst und Museen
  • Kultur, Sport, Orchester, Chöre und Theater
  • Life Sciences, Forschung, Heilkunst und Detailhandel
  • Brücken, Fähren, Brunnen, Plätze und Wahrzeichen

Basel ist meine Wahlheimat. Ich habe mich bewusst dafür entschieden, hier zu leben und nicht in Deutschland oder irgendwo sonst auf der Welt. Ich bin täglich in Basel unterwegs, erkunde die Stadt und entdecke immer wieder Neues. Basel fasziniert mich seit mehr als 35 Jahren. Hier wurden meine Frau und meine vier Kinder geboren. Hier habe ich mich aus- und weitergebildet. Hier habe ich meine schönsten beruflichen Momente erlebt. Viele Jahre lang habe ich Expats in Basel empfangen und versucht, ihnen die Stadt und ihre Geschichten zu erklären. Die meisten sind wie ich geblieben, einige leiten heute Forschungsinstitute oder haben Karriere in der pharmazeutischen Industrie gemacht. In Basel erlebe ich viele kulturelle Höhepunkte. In Basel kann ich meinen Hobbys nachgehen. In Basel treffe ich mich mit Freunden oder Arbeitskollegen. In Basel sinniere ich über Gott und die Welt. Basel bietet mir alles, was ich für mein Leben brauche. Natürlich gibt es auch einige unschöne Geschichten, die ich hier erlebt habe. Davon möchte ich in diesem Buch ebenfalls berichten, allerdings werden es nur wenige Sätze sein.

… über Basel und seine Geschichten, Seite 7 (aus dem Vorwort)

Erhältlich bei:
Books on Demand
Buchhandel


… über Gott und die Welt.
Eine Reflexion meiner evangelikalen Sozialisation

Rudi Unrau nimmt uns mit auf eine persönliche Reise durch
seine langjährige Auseinandersetzung mit dem evangelikalen Glauben und führt uns darüber hinaus. In einer offenen und nachdenklichen Reflexion stellt er seinen Glaubenshintergrund in einen größeren Kontext — von den Fragen nach Gott und Leid bis hin zu Moral, Ethik und dem Sinn des Lebens. Dabei begegnen uns Themen wie Gewalt im Alten Testament, klassische Gottesbeweise, Erkenntnisse der Hirnforschung, frühkindliche Prägungen, mystische Erfahrungen und die großen Weltreligionen. Mit inspirierenden Büchern und Denkern wie Epikur, Friedrich Nietzsche, Bertrand Russell, Sigmund Freud, Albert Einstein, Viktor Frankl, Michael Schmidt-Salomon und Hans Küng im Gepäck lässt der Autor vielfältige Perspektiven zu Wort kommen. Dieses Buch lädt ein, den eigenen Blick auf Gott und die Welt zu öffnen, festgefahrene Gewissheiten zu hinterfragen und den eigenen Weg zwischen vielen Lebensmodellen zu finden. Ein persönlicher Dialog mit großen Fragen — ehrlich, reflektiert und weitreichend.

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

  • Weltanschauung, Glaube und Philosophie
  • Bibel, Gott und Gewalt
  • Gottesbeweise, Leid in der Welt und die Frage nach Gott
  • Religionen und Mystik
  • Historischer Jesus, paulinischer Christus und die Kirche
  • Naturalistisches Weltbild, Geist und Materie
  • Sinn des Lebens, Moral und Ethik

Wie im Judentum oder in den östlichen Religionen halte ich es für wichtiger, das Richtige zu tun, als das Richtige zu glauben. Der Glaube wird meiner Meinung nach völlig überbewertet, es gibt keinen ultimativ wahren oder richtigen Glauben. Weil Menschen nicht an das vermeintlich Richtige geglaubt haben, sind viel Leid, Terror und Krieg entstanden, sind Freundschaften zerbrochen, sind Familien auseinandergerissen worden. Dabei würde es schon reichen, die Goldene Regel zu befolgen, die alle Kulturen und Religionen kennen: Behandle andere so, wie du selbst behandelt werden möchtest.

… über Gott und die Welt, Seite 336

Erhältlich bei:
Books on Demand
Buchhandel


… über Lebenswege und Erinnerungen.
Eine Geschichte meiner mennonitischen Familie

Rudi Unrau erzählt die Geschichte seiner mennonitischen Familie, die sich über Jahrhunderte und Kontinente erstreckt. Das Buch beginnt mit den Ursprüngen im Mittelalter, der Renaissance und der Reformation und verfolgt die Mennoniten in den Niederlanden sowie ihre Ansiedlung in Westpreußen. Weiter führt die Geschichte in das Russische Zarenreich, wo die Familie lebte, bis zur Evakuierung aus der Ukraine während des Zweiten Weltkriegs. Ein besonderes Kapitel beschreibt die abenteuerliche Flucht seiner Großmutter mit drei Kindern aus West-Berlin durch sowjetisch besetztes Gebiet bis nach Bremerhaven, wo das Schiff für die Überfahrt nach Paraguay wartete. Dort begann ein schwieriger Neuanfang, bevor die Familie 17 Jahre später nach Ostwestfalen-Lippe zurückkehrte, wo Mennoniten eine neue Siedlung gegründet hatten. Abgeschlossen wird das Buch mit der eigenen Auswanderung des Autors in die Schweiz. Persönliche Erinnerungen seines Vaters und seiner Tante sowie Berichte weiterer Zeitzeugen werden mit historischen Kontexten verbunden, um ein vielschichtiges Bild von Flucht, Neuanfang und Identität zu zeichnen.

Aus dem Inhaltsverzeichnis:

  • Reformation, Kindertaufe und Erbsünde
  • Täufer, Mennoniten, Amische und Hutterer
  • Mennoniten in den Niederlanden, Westpreußen und Russland
  • Abzug, Flucht und das Wunder von Berlin
  • Neubeginn in Paraguay und Ostwestfalen-Lippe

Meine Familie gehörte zu den glücklichen 12.000 der insgesamt 35.000 evakuierten Mennoniten, die die sichere Seite in Deutschland erreichten und nicht wieder zurück in die Sowjetunion verschleppt wurden. Mein Vater sagte: «Der allmächtige Gott war mit seinem Schutz zugegen.» Und ich frage mich, warum die anderen 23.000 Mennoniten zurück nach Russland mussten. Wo war der Schutz Gottes für diese Mennoniten, für viele andere meiner Verwandten? Warum schien es derselbe Gott nicht für nötig zu halten, andere Menschen zu beschützen, besonders die Juden, die auch an ihn glaubten und zu ihm beteten? Dieselben Menschen, die meine Familie aus der Ukraine ins Wartheland in Sicherheit brachten, schickten zur gleichen Zeit Millionen von Juden in den sicheren Tod der Krematorien, zerstörten systematisch ländliche und städtische Infrastrukturen, Dörfer und Häuser, verursachten Hunger und Tod, hinterließen «verbrannte Erde». Die Summe dieser Kriegsverbrechen veränderte das Gesicht Osteuropas weit über das Ende des Zweiten Weltkrieges hinaus.

… über Lebenswege und Erinnerungen, Seite 136 f.

Erhältlich bei:
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